Bischof Fässler diente mit diesem Wort und zitierte das diesjährige Pfingstmotto von Stammapostel Schneider – «Einheit in Vielfalt». Trotz der Verschiedenheit der Kinder Gottes gibt es ein Einssein, den einen Leib Christi, an dem Jesus das Haupt ist und der Stammapostel die Aufgabe hat, die Kirche mit dem Heiligen Geist für die Zukunft auszurichten. Die Stärke der Kirche sei Glaube, Liebe und Glaubensgehorsam, dies als herausragende «Megakraft», welche uns alle erfassen möge.
Der Sohn Gottes hat im Bibelwort Grosses angekündigt!
«Wenn ich in den Himmel gehe, will ich alle zu mir ziehen…» heisst aber auch, sich von ihm anziehen zu lassen. Dies ist etwas Gegenseitiges, wie in einer Ehe in der Anziehungskraft vorhanden ist. Am Beispiel Nikodemus zeigt sich, dass sich nicht alle Menschen von Jesus genügend anziehen lassen.
Der «Böse» versucht auch heute, die Anziehungskraft von Gott und uns zu schmälern. So hört man manchmal «Es ist etwas anderes dazwischengekommen», oder man stellt eine zunehmende Distanz zu Gott fest. Ähnlich, wie es bei zwei Magneten sein kann.
Jesus wirkt mit seiner Anziehungskraft auch als Begleiter, bestätigt mit dem Erleben von Stephanus, indem er den gegenwärtigen Jesus zur Rechten Gottes stehen sah. Dann wirkt Jesus auch heute als anziehender Fürsprecher, wie im Fall des Schächers am Kreuz.
Der Vorsteher der Gemeinde Bremgarten unterstrich in seinem Mitdienen das Gehörte und im Anschluss fasste der Bischof die Predigt in folgenden Punkten zusammen:
- Wir haben einen Stammapostel - die Kirche Christi entwickelt sich weiter. Nehmen wir die Anziehungskraft Gottes wahr!
- Sorgen wir dafür, dass zwischen Gott und uns keine Distanz aufkommt. Bei der Wiederkunft Jesu wird er die Seinen anziehen.
Nach der Freisprache und dem Heiligen Abendmahl beendete der Bischof den Gottesdienst mit dem Schlusssegen.