Das Bibelwort, das Bischof Thomas Wihler in die Gemeinden Spiez und Interlaken brachte, steht im Lukas 1, 21 + 22: «Und das Volk wartete auf Zacharias und wunderte sich, dass er so lange im Tempel blieb. Als er aber herauskam, konnte er nicht mit ihnen reden; und sie merkten, dass er eine Erscheinung gehabt hatte, im Tempel. Und er winkte ihnen und blieb stumm.»
In deinem Leben ist etwas Wunderbares geschehen. Jesus Christus ist in unseren Herzen angekommen, ein Geschenk von Gott, ein Geschenk des Glaubens. Wir dürfen uns damit beschäftigen. Wir möchten die innige Berührung spüren:
- bei der Taufe
- bei der Empfangnahme des Heiligen Geistes
- beim Heiligen Abendmahl
- im Gottesdienst, wenn Gott zu uns spricht
Es ist wichtig, zu diesen Geschenken Gottes, Sorge zu tragen. Wir wollen nicht nur äusserlich, sondern auch innerlich ruhig werden.
Die Geschichte von Zacharias und seiner Frau zeigt uns, dass Gott Unbegreifliches tun kann. Er hat diesem Paar im hohen Alter noch ein Kind geschenkt. Zacharias konnte es nicht erfassen, er kam stumm aus dem Tempel hinaus, als der Engel Gabriel ihm die Verheissung über ein Kind machte. Hat Gott ihn bestraft? Nein, er wollte ihm Zeit und Ruhe geben, das alles zu erfassen. Gott will auch uns helfen, damit wir weiterkommen.
Wenn wir uns öffnen für die unbegreiflichen Dinge, dann «passieren» Glaubenserlebnisse, dann ist Jesus Christus in unserem Leben angekommen. Was machen wir mit diesem Geschenk Gottes? Vertrauen zu Gott entwickeln – ganz bewusst! Momente der Stille suchen. Die Beziehung zu Gott ist etwas ganz Besonderes.
Wir wollen nie aufhören, über die Grösse Gottes zu staunen!
Mit dem Predigtbeitrag von Bezirksvorsteher Oliver Blindenbacher und den musikalischen Beiträgen von Chor, Orgel, Klavier, Gitarre und Trompete wurde es ein wahrer Festgottesdienst in dieser Adventszeit.
Fotos: Severin Landmesser
Bericht/Bearbeitung: Brigitte Landmesser