Der Apostel diente der Gemeinde mit dem Bibelwort aus Lukas 18,13 "Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!"
Die Grundlage des Gottesdienstes war das Gleichnis Jesu vom Pharisäer und dem Zöllner. Den Pharisäern war es wichtig, die Gesetze möglichst wortgetreu zu befolgen. Jesus machte mit diesem Gleichnis darauf aufmerksam, dass auch das Gesetz der Liebe (Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten) dazugehört. Er wollte das Gesetzt nicht aufheben, sondern er ist gekommen, um es zu erfüllen.
Den Nächsten lieben
Die Zöllner waren verachtet, sie galten als unrein und korrupt. Sie haben für das Römische Imperium gearbeitet und Zölle und Steuern eingezogen. Oftmals haben sie für sich persönlich etwas abgezweigt.
Jesus wollte zeigen, dass Gott der Nächstenliebe mehr Bedeutung beimisst als den geltenden Regelungen und Vorschriften.
Demütig sein
Wir sollen demütig sein und nie vergessen, dass wir ein Geschöpf Gottes sind und Gott der Schöpfer ist. Demütig zu sein bedeutet, den Willen und das Handeln Gottes anzunehmen, auch wenn wir es nicht verstehen.
In diesem Gottesdienst wurde noch ein Diakon für die Gemeinde Thun ordiniert.
Fotos: zvg
Bericht und Bearbeitung: Thomas Deubel, Adrian Bösiger