Siehe, ich mache alles neu

20.12.2023

"Schaff in mir Gott einen neuen gewissen Geist" und "Mein Zepter heisst Barmherzigkeit" standen im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Zur Freude aller bescherte Apostel Reto Keller der Gemeinde Zürich-Hottingen ein besonderes Weihnachtsgeschenk mit der Ordination von zwei Diakoninnen und einem Diakon.

Das Bibelwort aus Offenbarung 21.5: "Siehe ich mache alles neu!", verarbeitete der Apostel im Gottesdienst in Zürich-Hottingen, an dem, wie mittwochs üblich, auch die Glaubensgeschwister der Kirchgemeinde Zumikon teilnahmen. Auf das Chorlied eingehend, betonte der Apostel, dass Jesus Christus mit dem Zepter der Barmherzigkeit und dadurch mit Frieden, Gnade und Zuwendung zu den Menschen regiert. 

Gott der Schöpfer macht alles neu. Die Menschwerdung Gottes durch das Kommen Jesus Christus auf diese Erde war auch neu. Er kam in diese Welt, um ein neues Verhältnis der Menschen zu Gott zu schaffen. Jesus Christus brachte ein neues Näheverhältnis zu Gott und einen neuen Frieden zu den Menschen, verwirklicht durch sein Opfer und seine Auferstehung. 

Apostel Keller fragte: "Was wollen wir erneuern? Neuen Mut und Freude in unserer Aufgabe als Christ in dieser Welt. Schaffe in dir einen neuen und gewissen Geist. Zusammenfassend, lasst uns neuapostolisch sein, Gott in unserem Leben aufnehmen und Christus nachfolgen".

Der zum Mitdienen gerufene Bezirksälteste Roland Keller ging nebst der Macht der Barmherzigkeit auch auf das Neue ein, das Gott in uns zu schaffen vermag: Wenn aus Trauer neu Trost werden kann und aus Feindseligkeit neu Versöhnung oder sogar Liebe und Frieden hervorgehen können.

Im letzten Gottesdienst vor Weihnachten bereitete der Apostel der Gemeinde ein besonderes Geschenk. Er ordinierte zwei Glaubensschwestern und einen Glaubensbruder in das geistliche Amt einer Diakonin bzw. eines Diakons, ganz nach dem Textwort: siehe ich schaffe Neues.