Der Apostel brachte das Bibelwort aus Psalm 122, 1 mit: "Ich freute mich über die, die mir sagten: Lasset uns ziehen zum Hause des HERRN!"
Einige Gedanken aus dem Dienen des Apostels:
- Er nahm das Bild einer natürlichen Pilgerreise, bei der sich Christen aller Glaubensrichtungen mischen und gemeinsam diese Erfahrung der Umkehr zu Gott und dem inneren Leben machen. Auf dem Pilgerweg braucht jeden den anderen. In der Gemeinde erleben wir ebenfalls eine Form der Pilgerschaft und müssen lernen damit zu leben, dass mein Bruder oder meine Schwester den Glauben auf eine andere Art und Weise lebt als ich selbst. Schlussendlich ist das Ziel dasselbe. Wir wollen die Nähe Gottes suchen, damit wir den Frieden spüren können, den Gott uns geben will.
- Wir haben überall wunderschöne Gemeinden, in denen wir Kraft schöpfen können und das erhalten können, was Gott uns geben will. Sehen wir die Gemeinde auch als Oase, aus der wir diese Kräfte schöpfen können?
- Verlernen wir nicht, unserem Herrn zu vertrauen und ihm täglich unsere Last abzugeben, damit unsere Herzen nie zu voll sind, um aufzunehmen was Gott uns geben will.
- Es ist wichtig, dass die ganze Gemeinde mithilft, damit die Last nicht nur auf ein paar Wenigen liegt, die irgendwann ihre Kräfte verlieren und müde werden. Schauen wir nicht zu, wenn sich unsere Glaubensbrüder und Glaubensschwestern engagieren. Setzen wir unsere eigenen Kräfte ein und machen mit. Denn Geben ist seliger als nehmen. Und wenn wir Geben, werden wir freudig.
Bezirksvorsteher Blindenbacher sprach auch von der Macht der Liebe, die in Jesus Christus ist und mit welcher er immer, in jeder Minute den Menschen sündlos begegnen konnte. Wie oft gelingt es uns nicht unserem Nächsten in Liebe zu begegnen? Lasst uns daran arbeiten, dieser vollkommenen Liebe näher zu kommen.
Apostel Domenig fügte an, dass Gottes Liebe unbegrenzt ist, egal was wir tun oder denken. Er wird immer seine Arme offen haben für uns und nimmt uns an, wie wir sind.
Vor der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahles empfing eine Glaubensschwester die Gabe des Heiligen Geistes.
Am Ende des Gottesdienstes wurden für die Gemeinde Steffisburg zwei Glaubensschwestern in das Amt der Diakonin ordiniert.
Fotos: Severin Landmesser
Text: Isabelle Landmesser
Bearbeitung: Christophe Domenig / Isabelle Landmesser