Bürgerrecht im Himmel

17.11.2024

Apostel Christophe Domenig besuchte den Kirchenbezirk Basel: In Liestal versammelten sich Glaubensgeschwister aus Liestal, Rheinfelden (AG) und Stein zum Gottesdienst.

Der kürzlich ordinierte Apostel Domenig legte seiner Predigt das Bibelwort aus Philipper 3, 20 und 21 zu Grunde: «Wir aber sind Bürger im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, der unsern geringen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann.»

Als Einstieg unterstrich der Apostel, wie wichtig für jedes Einzelne die Gottesdienstvorbereitung sei. Wir wollen nicht nur konsumieren und das aus dem Gottesdienst «herauszupicken», was uns gefällt. Das Wort Gottes ist eine Speise, die speziell für DICH abgestimmt ist! Allerdings hängt die Wirkung dieser Speise von Deiner persönlichen Einstellung ab.

Auf das Bibelwort eingehend, stellte der Apostel rhetorische Fragen: Welcher Stellenwert hat die Wiederkunft Christi noch in meinem Leben? Wie intensiv bete ich darum? Erfüllt mich der Gedanke daran mit Freude? Rede ich darüber?

Wir erhielten durch die Gabe des Heiligen Geistes das Bürgerrecht im Himmel. Nach Jesu Wiederkunft werden wir die Aufgabe haben, den Menschen den Glauben näherzubringen. Üben wir dies bereits heute?
Der «verwandelte Leib» beschreibt den inwendigen Tempel, der bereits heute gebaut wird. Wichtig ist es, offene Augen für das Wirken Gottes zu haben. Ebenfalls muss man sich gegen Geister durchsetzen, die gegen Gott handeln. Dazu braucht es Wille, Überzeugung und Durchsetzungsvermögen.

Als Vorbereitung zur Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls gab der Apostel den Rat, Inventur über die vergangene Woche zu machen. Wir können Gott erzählen, wo wir versagt haben, aber auch versprechen, dass wir versuchen werden, es besser zu machen. In der Vergebungsbereitschaft strecken wir dem Gegenüber die Hand statt die Faust aus.

Bericht: vdo, Bilder: tsc