Die Glaubensgemeinde Neuenegg durfte sich am Ostersonntag über den Besuch von Bischof Thomas Wihler freuen. Anlass war die Wiedereröffnung des Kirchengebäudes nach einem siebenmonatigen Umbau. Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Wort aus 1. Korinther, 15, 20-21: «Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten».
Die Auferstehung Jesus Christus ist Grundlage und Versprechen für unsere eigene Auferstehung als Übergang in ein unvergängliches, ewiges Leben. Denn Jesus war der erste Mensch, der nach seinem Tod von Gott auferweckt wurde. So dürfen auch wir, die wir glauben und ihm nachfolgen, auf die Auferstehung hoffen. Der Bischof erwähnte, dass es manchmal schwer fällt, an diese Auferstehung zu glauben. So erging es der Gemeinde in Korinth, selbst die Jünger hatten Mühe damit. Durch das Gebet können wir die Nähe zu Gott suchen und eine Bestärkung für unseren Glauben finden.
Nach dem Gottesdienst erfreuten sich die Anwesenden, bei einem Apéro Gesellschaft zu pflegen.
Nebst der Sanierung der Kirche wurde diese um einen Anbau mit Küche und Aufenthaltsraum erweitert. Zudem erhielt sie eine Rampe und eine rollstuhlgerechte Toilette für Personen mit Gehbehinderung. Während des Umbaus besuchten die Glaubensgeschwister die Gottesdienste in der Gemeinde Schwarzenburg. Die Gemeinde Neuenegg ist dankbar für die dort erlebte Gemeinschaft in vielen segensreichen Gottesdiensten.